PLANETARE VERANTWORTUNG

KLINGENDE GÄRTEN

Freitag, 3. Juli 2026

17.00 Uhr: Kornspeicher Hobrechtsfelde

Mexikanischer Auftakt – Video, Gespräch, Musik – und Party

Mit dem mexikanisch-deutschen LEAM-Kollektiv (Sabine Vogel, Flöten und Objekte; Tania Rubio, mexikanische Keramikflöten; Iván Manzanill, Percussion).

Samstag, 4. Juli 2026 – Schildow/Katharinensee

14.00 Uhr: Wiese am Kindelfließ (Zugang Ende Elisabethstraße)

Wunde(r) Erde

Die Erde braucht den Menschen nicht, die Menschen aber um ihres Überlebens Willen die Erde. Verstehen, achten, schützen und lieben wir sie, statt sie weiter zu zerstören. Multimediale Performance mit der Kunstskulptur Elefantin EWA für Violine, Texte, Stimmen, Electronics und Soundproduktion. Mit Andreas Winkler, Frank Maibier, Chris Münster.

15.00 Uhr: Victoriastraße 19

Kunst und Natur verbinden

„The River“ – interaktive Situationen des Gebens und Nehmens – gemeinsam mit dem Publikum

„Imagining Common Futures”. In einem Waldgarten mit kleinem See tritt eine mexikanische Naturlandschaft – per klanglicher Reflexion von Flöten, Percussion, Klangobjekten und Klarinette – in einen Dialog mit einer Brandenburgischen Waldgarten-Landschaft.

Mit dem mexikanisch-deutschen LEAM-Kollektiv (Tania Rubio, Komposition, Flöten; Sabine Vogel, Flöten, Objekte; Fernando Domínguez, Klarinette; Iván Manzanill, Percussion)

16.00 Uhr: Elisabethstraße 46a

Lebensraum für Tiere

„Let’s sit down and enjoy ourselves”. Mit ihrer Konzertinstallation verführt die Schweizer Komponistin Barblina Meierhans zum Genießen des Hörens in die Gartenlandschaft hinein. Auf Fieldrecordings aus der Gartenumgebung, ausgestrahlt von Hörmaschinen, reagieren Instrumente, und wir erleben einen nur für diese Zeit und diesen Ort typischen Musik-Natur-Hörraum.

Mit dem Ensemble Apparat

17.30 Uhr:  Lindeneck 10

Geheimnis Erde

„For you are soil“. In der Komposition von Arne Gieshoff steht der Kompost als Echoraum für die Gleichzeitigkeit von Verfall und Erneuerung. Den Ausgangspunkt für das Happening von sich schichtenden und wieder zersetzenden akustischen Kompostsubstanzen bildet der „Chaos-Akkord“ aus Haydns „Schöpfung, ausgestrahlt von Lautsprechern und begleitet von Bläsern aus der Ferne.

Mit dem Ensemble Apparat

Anschließend gemeinsame Gesprächsrunde mit Gärtnerinnen, Musiker:innen, Publikum und EWA – bei Brot, Wasser und Wein

Sonntag, 5. Juli 2026 – Zühlsdorf

11.00-13.00 Uhr: Spielplatz an der Dorfstraße

Können Elefanten singen?

Die Elefantin EWA hört sich die Umwelt-Sorgen und -Wünsche der großen und kleinen Besucher an und kommentiert diese akustisch/musikalisch.
Spielleiter: Andreas Winkler

14.00 Uhr: Zur Gärtnerei 2

Gärten erweitern die Welt

„Heimat:Habitate“ für mobile Insekten-, Menschen- und Instrumentalstimmen und ihre elektronischen Anverwandlungen. Die Komponistin Kirsten Reese erinnert an die Lebenswelt der kleinen Naturschützer. Sechzehn mobile Lautsprecher erzeugen ein akustisches Areal, mit dem Instrumental- und Menschenstimmen interagieren.

Mit LUX:NM und Galeriechor Schönow, Ltg. Nina Rohlfs.

15.00 Uhr: Fliederstraße 2

Blühen ist Atmen

„Garten der Resonanz – eine temporäre LandArtInstallation“. Die Bildende Künstlerin Jana Wilsky fügte vorhandenen Sträuchern und Blumen feine Strukturen und Objekte aus natürlichen Materialien hinzu. Wind, Wetter und Licht versetzen diese in Schwingungen – und Klang.

16.30 Uhr: Ahornstraße 10a

Entstehen und Vergehen

„Land-in-Scape – Landschaft im Wandel“. Die intermediale Performance der Schweizer Künstlerin Charlotte Hug wird von natürlichen Stimmen der Umgebung inspiriert. Mit klarem Wasser auf Stoffbahnen gezeichnete Strukturen verwandeln sich in schwarze, temporäre Grafiken und werden zur Partitur für ein musikalisches Nachdenken über Werden und Vergehen.

Charlotte Hug, Son-Icons, Bratsche, Stimme

Anschließend: Gemeinsame Gesprächsrunde mit Gärtnerinnen, Musiker:innen und Publikum

18.00 Uhr: Wiese am Ende der Langen Straße

Finale: Land-Schaf(f)t-Gras

„bbrrmm. Eine Klangutopie auf dem Land für 2 Celli und 3 Naturbeherrschungsinstrumente“. Alex Nowitz inszeniert mit seiner Komposition die Kunst des Zuhörens und die Kunst des Reagierens – auf die Klänge von Natur und Mitspielern. Celloklang taucht ein in die Klanglandschaft vor Ort, Traktorrasenmäher, Motorsäge und Sense werden zu sensiblen Musikinstrumenten.

Mit Sophie Notte, Tilmann Kanitz (Violoncello); Friederike Bechem (Motorsäge), Ursula Münstermann (Traktorrasenmäher), Jürgen Laartz (Sense).

gefördert durch: