Solokonzert Volker Staub in und mit seiner Installation WitterungsinstrumenteKonzert für Baumstämme, Steine und Gibbons-Gesänge mit Alejandro SarreguiEröffnung der Installationen Klängematten Mit den präparierten Kopfhörern = Hörlupen von Peter Ablinger neu hörenHörspaziergang mit den mobilen Lautsprechern von Enrica Stolzenburg um den Summter SeeAbschlusskonzert ausFLUG mit Sabine Vogel Ute Wassermann und Mazen KerbajAbschlusskonzert ausFLUG mit Sabine Vogel, Ute Wassermann und Mazen KerbajAbschlusskonzert ausFLUG, hier Sabine Vogel im 3. Teil abFLUG
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Projektpapier

Klanglandschaften: Musik sehen | Natur hören

Ein Festival in Zeiten des Klimawandels – 3 Tage im Dialog mit Naturlandschaften

 

 Atonor  lautten compagney  reflexion k  ausFLUG

https://www.klanglandschaften.eu

 

Das Projekt

„Klanglandschaften“ sind zugleich Musikfestival, sinnlicher Erfahrungsraum und Wissenstransfer. Sie entwickeln

eine neue Festivalkultur, die für die Schönheiten und Gefährdungen der Natur vor der eigenen Haustür sensibili-

siert und damit das Globale im Lokalen erfahrbar macht. „Klanglandschaften“ initiieren die Zusammenarbeit zwi-

schen musikalischer Kreativität und Naturwissen. Sie bieten Raum für bereits vorhandene Arbeiten aus der musi-

kalischen Moderne und initiieren die Entstehung neuer Formate. Bei entsprechender Förderung können sie zu

einem internationalen Treffpunkt für alle werden, die sich mit Klang-Kunst in den Diskurs „Musik und Klima“

einmischen wollen, vom Komponisten bis zum Ökoakustiker. Musik kann abstrakte wissenschaftliche Themen

und theoretische Zusammenhänge sinnlich erfahrbar machen und dazu beitragen, dass Menschen Natur anders

betrachten und sich für sie einsetzen. „Klanglandschaften“ sorgen für Nachhaltigkeit in den Köpfen der Menschen.

 

Orte

Wechselnde Dorf-, Naturlandschaften und Architekturen im Mühlenbecker Land (Landkreis Oberhavel), am

Summter See, in Hobrechtsfelde (Landkreis Barnim) u.a.

 

Umsetzung

„Klanglandschaften“ finden jährlich an einem verlängerten Wochenende im Juni statt. Ein durchkomponiertes

Programm verbindet Konzerte, Klanginstallationen, Landschaftskompositionen, und Hörspaziergänge mit

Naturführungen, Vorträgen und Filmen. Auftragswerke initiieren neue Formate wie z.B. Sandeep Bhagwatis

"Sechsfüßlermusik" im Dialog mit den Insekten auf einer Wiese (2022) oder Peter Köszeghys "Totholz"-Kon-

zertperformance in und mit dem Wald (2022). Zur Umsetzung gehört die Zusammenarbeit mit der Gemeinde,

der Kirche, dem Berufsförderungswerk Mühlenbeck u.a. regionalen Organisationen. Mitwirkende sind internatio-

nal namhafte Musiker und Ensembles wie auch Laienensembles aus der Region.

 

Wer wir sind

Projektgruppe Musik im Förderverein Naturpark Barnim, die auf projektgeförderter Honorarbasis bis jetzt

ehrenamtlich arbeitet. Zum Team gehören Dr. Gisela Nauck (Musikwissenschaftlerin), Uli Aumüller (Musik-

Dokumentarfilmer), Elke Moltrecht (Kuratorin), Nina Rohlfs (Musikpädagogin), Dag Lohde (Kulturmanager)

und Paul Hübner (Trompeter, Komponist, Performer).

 

Zielgruppen

Die thematische Programmierung spricht ein breites Publikum an, von Wander*innen, Naturforscher*innen

und Umweltschützer*innen bis zu Kunstliebhaber*innen und Neue-Musik-Fans, von Kindern bis zu Pensio-

när*innen.

 

 

 

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Kontakt:

Tel: +49 33056-20440                                                                          c/o Dr. Gisela Nauck, Großstückenfeld 13, 16567 Mühlenbeck