Klanglandschaften: Musik sehen | Natur hören

Ein Festival, das Zeitgenössisches zusammendenkt: Musik und Klimawandel

 

Musik im Dialog mit Landschaften – Landschaften im Dialog mit neuer Musik

 

 

Natalia Pschenitschnikowa, "Birds Conservation" für Stimme und electronics, gewidmet den Vögeln, die ausgestorben sind.

 

Farn und Wald

 

Unser Planet befindet sich aufgrund des Klimawandels in einem drastischen Veränderungsprozess. Jeder ist aufgefordert, diesen mitzugestalten. Das erfordert nicht weniger als eine neue Weltwahrnehmung. Gerade die Künste und besonders die Musik  sind dafür prädestiniert, Wahrnehmung zu schulen, neugierig zu machen, sinnliche Erfahrung zu sensibilisieren und damit  Nachdenklichkeit zu stimulieren.

 

Indem wir zeitgenössische Musik und Klangkunst in einen Dialog mit Landschaft und Natur treten lassen, werden beide anders erlebbar. Natur verändert die Klanglichkeit von Musik und diese stiftet einen Rahmen, um sensibler die vielfältigen Laute von Pflanzen und Tieren wahrzunehmen. Neue Kompositionen als „Climate Music“ – ein neues Genre – können Problematiken des Klimawandels sinnlich erfahrbar machen. Nur die Musik als temporäre Kunstform ist dazu fähig und besonders die zeitgenössische Musik mit ihrer flexiblen Funktionalität – als angewandte neue Musik.